
Closde Gléresse

“Unser Lagen-Chasselas aus dem Clos de Gléresse oberhalb von Ligerz - konzentrierter, mineralischer und tiefgründiger als der klassische Bielersee-Chasselas.”
- Chasselas

Charakteristik
Wie er sich am Gaumen verrät.
Erst die Architektur - dann das Bukett. Beides zusammen ergibt das, was den Wein im Glas erkennbar macht.
Körper
3.0 / 5Tannin
0.0 / 5Säure
3.0 / 5Frucht
2.0 / 5Süsse
0.0 / 5- Williamsbirne
- Gelber Apfel
- Zitruszeste
- Weisser Pfirsich
- Quitte
- Akazienhonig
- Lindenblüte
- Feuerstein
- Kalk
- Salzige Mineralik
- Mandel
- Brioche
- Hefe
- Rauch
-
Herkunft
Eine Sorte, ein Hang.
Eine Traube auf einer einzigen Lage - Stammbaum, Charakter und Boden in einem.
100% Anteil am Clos de Gléresse
Chasselas
Der leise Botschafter des Schweizer Terroirs.
Chasselas ist eine zurückhaltende, terroirbetonte Weisswein-Sorte mit zarter Frucht und milder Säure. Die Weine sind leicht, frisch und transparent im Geschmack und lassen Boden und Lage besonders deutlich hervortreten. Im Glas zeigt sich oft ein blasses Strohgelb mit feinen floralen und mineralischen Anklängen.
Im Glas
- Tannin0.0
- Säure2.0
- Körper2.0
Stammbaum
Lage
- Parzelle
- Margueron
- Aren
- 150 a
- Boden
- Kalkhaltige Mergelböden auf Jurakalk-Untergrund mit eiszeitlichen Moränenresten. Gut drainiert durch Steillage; skelettreich in oberen Hangabschnitten.
- Klima
- SO-exponiert (152°), 18° Hangneigung. Mildes Bielersee-Mikroklima mit dem See als Wärmespeicher, niederschlagsarme Lee-Lage hinter dem Jura (~1000 mm Niederschlag, ~1700 Sonnenstunden pro Jahr).
- Höhe
- 502
- Koordinaten
- 47.0871° N · 7.1379° O
Reblage
Margueron
Schernelz · Ligerz · Bielersee, Schweiz
Weinbauprofil
- Farbe
- Bekannt seit
- Seit Jahrhunderten kultiviert; DNA-Analyse Universität Neuchâtel weist auf westalpinen Ursprung
- Herkunft
- Westalpenraum, Schweiz/Frankreich
- Austrieb
- Mittel
- Reifezeit
- Mittel
- Wuchskraft
- Mittel
- Traubendichte
- Locker
- Erntefenster
- JFMAMJJASOND
- Resistenz
- Echter Mehltau2.0Falscher Mehltau1.0Botrytis3.0Schwarzfäule2.0Esca2.0
- Klassifikation
- Traditionelle SorteVitis viniferaAutochthone SorteRegionalsorteHistorische Sorte

Qualifikation
Was der Sommelier sagt.
Der Wein präsentiert sich in leuchtendem Strohgelb mit goldenen Reflexen. In der Nase verbinden sich reife Williamsbirne, gelber Apfel und Zitrusfrucht mit feinen Noten von Akazienhonig, Mandel und einem deutlichen Anklang an Feuerstein und nassen Kalk. Am Gaumen ist er dichter, salziger und länger als der klassische Chasselas, mit einer kühlen, schiefrigen Mineralität und einer fein zupackenden Säure. Die einzigartige Lage gibt ihm eine ruhige Kraft und einen langen, leicht rauchigen Nachhall, der die Konzentration des Steilhangs unmittelbar spürbar macht.
Am Tisch
Fünf Gründe, ihn zu öffnen.
- 01Bielersee-Egli mit Mandelbutter
- 02Sankt-Petersfisch in Beurre blanc
- 03Reife Hartkäse wie Tête de Moine oder Comté
- 04Kalbsbries an Zitronenjus
- 05Risotto mit Bergkräutern
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Chardonnay
