
Solaris

“Eine frühreife, duftige PIWI-Sorte, die am Bielersee zu einem fruchtbetonten, sonnigen Weisswein wird - ein Plädoyer für zukunftsfähigen Weinbau.”
- Solaris

Charakteristik
Wie er sich am Gaumen verrät.
Erst die Architektur - dann das Bukett. Beides zusammen ergibt das, was den Wein im Glas erkennbar macht.
Körper
3.0 / 5Tannin
0.0 / 5Säure
2.0 / 5Frucht
4.0 / 5Süsse
1.0 / 5- Ananas
- Mango
- Honigmelone
- Gelber Pfirsich
- Aprikose
- Litschi
- Birne
- Zitruszeste
- Akazienhonig
- Holunderblüte
-
- Marzipan
- Salbei
- Wiesenkräuter
- Kandierter Ingwer
Herkunft
Eine Sorte, ein Hang.
Eine Traube auf einer einzigen Lage - Stammbaum, Charakter und Boden in einem.
100% Anteil am Solaris
Solaris
Frühreife Sonnenfrucht für nördliche Lagen.
Solaris erreicht extrem früh hohe Mostgewichte und liefert opulente, körperreiche Weissweine. Im Aroma dominieren tropische Frucht, Birne und ein Hauch Muskat. Die niedrige Säure macht sie sowohl für trockene Ausbauten als auch für Edelsüsse interessant.
Im Glas
- Tannin1.0
- Säure2.0
- Körper4.0
Stammbaum
Lage
- Parzelle
- Ried
- Aren
- 18 a
- Boden
- Kalkhaltige Mergelböden auf Jurakalk-Untergrund mit eiszeitlichen Moränenresten. Gut drainiert durch Steillage; skelettreich in oberen Hangabschnitten.
- Klima
- SO-exponiert (143°), 13° Hangneigung. Mildes Bielersee-Mikroklima mit dem See als Wärmespeicher, niederschlagsarme Lee-Lage hinter dem Jura (~1000 mm Niederschlag, ~1700 Sonnenstunden pro Jahr).
- Höhe
- 541
- Koordinaten
- 47.0930° N · 7.1478° O
Reblage
Ried
Schernelz · Ligerz · Bielersee, Schweiz
Weinbauprofil
- Farbe
- Bekannt seit
- Züchtung 1975, Sortenschutz 2001
- Herkunft
- Freiburg, Deutschland
- Austrieb
- Früh
- Reifezeit
- Früh
- Wuchskraft
- Mittel
- Traubendichte
- Locker
- Erntefenster
- JFMAMJJASOND
- Resistenz
- Echter Mehltau4.0Falscher Mehltau4.0Botrytis3.0Schwarzfäule2.0Esca2.0
- Klassifikation
- NeuzüchtungPIWIInterspezifische KreuzungKrankheitsresistentFrosthart

Qualifikation
Was der Sommelier sagt.
Im Glas zeigt der Wein ein sattes Goldgelb. Die Nase ist intensiv und einladend: reife Ananas, Mango, Honigmelone und gelber Pfirsich verbinden sich mit Anklängen an Honig, Akazienblüte und einer feinen Kräuternote. Am Gaumen ist er rund, saftig und mittelkräftig, mit moderater Säure und einer leicht süsslich wirkenden Reifefrucht, ohne dabei je breit zu werden. Die natürlich hohe Reife der Sorte sorgt für Cremigkeit, während eine zarte Mineralität den Abgang trägt.
Am Tisch
Fünf Gründe, ihn zu öffnen.
- 01Thai-Curry mit Kokosmilch
- 02Gebratenes Poulet mit Mango-Salsa
- 03Sushi und Sashimi
- 04Gegrillter Schweinebauch mit Ananas
- 05Reifer Munster oder würziger Käse
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