
SeyvalBlanc

“Ein klarer, frischer Traubensaft aus Seyval Blanc - fein, zurückhaltend und ausgesprochen elegant.”
- Seyval Blanc

Charakteristik
Wie er sich am Gaumen verrät.
Erst die Architektur - dann das Bukett. Beides zusammen ergibt das, was den Wein im Glas erkennbar macht.
Körper
2.0 / 5Tannin
0.0 / 5Säure
4.0 / 5Frucht
4.0 / 5Süsse
4.0 / 5- Grüner Apfel
- Birne
- Zitrone
- Limette
- Weisser Pfirsich
- Stachelbeere
- Mirabelle
- Quitte
- Honigmelone
- Holunderblüte
- Weisse Blüten
- Mineralik
-
- Kräuter
Herkunft
Eine Sorte, ein Hang.
Eine Traube auf einer einzigen Lage - Stammbaum, Charakter und Boden in einem.
100% Anteil am Seyval Blanc
Seyval Blanc
Robuste Hybride mit kühlem Klima im Blut.
Seyval Blanc ergibt trockene, eher neutrale Weissweine mit feiner, fruchtiger Note und guter Frische. Die Sorte ist hochertragreich, früh reifend und besonders pilzfest, was sie für kühle und feuchte Anbaugebiete attraktiv macht. Im Glas präsentiert sie sich meist hellgelb mit dezenten Apfel- und Zitrusanklängen.
Im Glas
- Tannin0.0
- Säure3.0
- Körper2.0
Stammbaum
Lage
- Parzelle
- Simoneine
- Aren
- 50 a
- Boden
- Kalkhaltige Mergelböden auf Jurakalk-Untergrund mit eiszeitlichen Moränenresten. Gut drainiert durch Steillage; skelettreich in oberen Hangabschnitten.
- Klima
- SO-exponiert (155°), 21° Hangneigung. Mildes Bielersee-Mikroklima mit dem See als Wärmespeicher, niederschlagsarme Lee-Lage hinter dem Jura (~1000 mm Niederschlag, ~1700 Sonnenstunden pro Jahr).
- Höhe
- 473
- Koordinaten
- 47.0873° N · 7.1410° O
Reblage
Simoneine
Schernelz · Ligerz · Bielersee, Schweiz
Weinbauprofil
- Farbe
- Bekannt seit
- Gezüchtet 1919 von Bertille Seyve und Victor Villard
- Herkunft
- Saint-Vallier, Drôme, Frankreich
- Austrieb
- Mittel
- Reifezeit
- Früh
- Wuchskraft
- Mittel
- Traubendichte
- Mittel
- Erntefenster
- JFMAMJJASOND
- Resistenz
- Echter Mehltau4.0Falscher Mehltau4.0Botrytis3.0Schwarzfäule3.0Esca3.0
- Klassifikation
- NeuzüchtungPIWIHybridrebeInterspezifische KreuzungKrankheitsresistentFrosthart

Qualifikation
Was der Sommelier sagt.
Im Glas leuchtet ein helles Strohgelb. Der Duft ist dezent fruchtig, mit Noten von grünem Apfel, Birne und einem Hauch Zitrus. Am Gaumen wirkt der Saft saftig süss, gut strukturiert und mit einer eher kühlen, mineralischen Frische. Der Abgang ist klar, schlank und animierend - ein Saft, der durch seine Feinheit überzeugt statt durch Opulenz.
Am Tisch
Fünf Gründe, ihn zu öffnen.
- 01Sommerlicher Apéro
- 02Meeresfrüchte und Fisch ohne Alkohol
- 03Frischkäse und Salate
- 04Leichte asiatische Küche
- 05Brunch
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